Prozessübersicht: Kooperationsprojekte Ernährung

Das Thema Essen und Trinken ist ein generationsübergreifendes Querschnittsthema, welches ausgezeichnet geeignet ist, um Kooperationspartner für ein Projekt zu den Themen zu gewinnen.

Potentielle Kooperationspartner sind u.a.:

Schulen haben das Thema auf ihrer Agenda, ohne zwingend Kochen als Unterrichtsfach anzubieten.

Stadt- (bzw. Gemeinde)verwaltung wie z.B. das Gesundheitsamt oder das Amt für Landwirtschaft und Ernährung, sind potentielle Kooperationspartner mit Expertenwissen und Budgetmöglichkeiten.

Sportvereine suchen nach neuen Wegen, Kinder und Jugendliche an ihre Sportart bzw. an ihren Verein zu binden.

– Die Gastronomie ist ein möglicher Kooperationspartner mit Expertenwissen und geeigneten Lokalitäten (z.B. Kochvorführung im Sterne-Restaurant oder Cocktail-Workshop in einem Café).

Je nach Kooperationspartner ist ein Interesse an einer Zusammenarbeit evtl. von sich aus gegeben, da ggf. ein dementsprechender Auftrag vorhanden ist (z.B. Gesundheitsamt). Andere Kooperationspartner erhoffen sich für das Engagement Öffentlichkeitsarbeit (z.B. über Presseeinladungen).

 

Kooperationsprojekte sind stark an Netzwerkarbeit geknüpft und von Gelegenheiten (z.B. der Kontaktaufnahme) abhängig. Die Partizipation der Jugendlichen an der Ausgestaltung des Kooperationsprojektes ist daher schwieriger. Wir empfehlen, Gelegenheiten wahrzunehmen und tendenziell erste Kooperationsprojekte (auch ohne direkte Beteiligung der Jugendlichen) möglich zu machen. Auf bestehende Netzwerke kann im Folgenden dann bedarfsorientiert erneut zurückgegriffen werden.

Die Durchführung der Kooperationsprojekte Ernährung im Modellprojekt Gesundes Jugendzentrum war sowohl von neuen Kooperationsgelegenheiten als auch von bestehenden Netzwerkpartnerschaften geprägt. Eine graphische Prozessübersicht ist daher nicht sinnvoll, da die Umsetzung der Projekte nicht dem Prozessschema folgte.